RØDE Wireless GO II

Vielleicht möchte noch jemand einen Blick in die RØDE Funkmikrofone werfen, wenn diese ebenfalls nach ein paar Wochen schon defekt sind.

Dieses Paar (beide Sender in der Auslieferung) haben das Problem, dass sie sich mitten in der Aufnahme unvermittelt ausschalten. Die Akkuanzeige zeigt zwar „voll“ an, aber das hindert die Geräte nicht daran, mir die Aufnahmen zu vermiesen.

Mit externer Stromversorgung über USB funktionieren die Teile weiterhin. Das ist natürlich keine Lösung, da diese gerade in Vortragssituationen die Taschen erheblich „aufbläht“.

Nachdem man den verklebten Frontdeckel abgehoben hat sieht es so aus:

der weiße Akkustecker ist sehr empfindlich, das Plastik ist sehr weich

OpenVPN zwischen Teltonika und Sophos

Ein VPN mit Netz-zu-Netz (Site2Site) Kopplung zwischen Teltonika Mobile Routern und Sophos Firewalls funktioniert bestens.

Daher hier die Anleitung:

1. Schritt: VPN in Sophos Firewall erstellen

In einer Sophos (getestet mit einer SG-125) eine SSL Verbindung (Site-to-site VPN) anlegen. Das lokale und das entfernte Netz eingeben. Die Verbindung als „Connection type“ Server konfigurieren. Nun die VPN-Verbindungsdatei herunterladen.

2. Schritt: APC Datei „zerpflücken“

Die eben heruntergeladene VPN-Datei hat die Endung .apc, z.B. vpnserver.company.de.apc

Im nächsten Schritt geht es darum, die verbindungsspezifischen Daten zu extrahieren. Für die Gegenstelle (Teltonika-Router) benötigt man drei Dateien, Passwort und Username.

Am Anfang stehen die drei nötigen Zertifikate (in der Reihenfolge „Client Zertifikat, CA und Private Key), jeweils mit einigen für uns unnötigen Inforamtionen dazwischen. Wichtig sind immer die Werte ab:
—–BEGIN CERTIFICATE—– bis einschließlich —–END CERTIFICATE—– bzw. beim
Private Key ab —–BEGIN PRIVATE KEY—– bis einschließlich —–END PRIVATE KEY—–.
Dann steht am Ende der APC-Datei noch der Username und das Passwort. Beide beginnen mit REF_, beim Username (ist relativ kurz) steht direkt danach „username“, beim Passwort direkt danach „password“ (dieses ist relativ lang).

Die entsprechenden Teile der Zertifikate und des Private-Keys per z.B. Notepad++ auszuschneiden und in eine neue, leere Datei kopieren.
Wichtig ist auch, dass das „—–BEGIN CERTIFICATE—–“ und „—–END CERTIFICATE—–“ mit in die neu zu erstellende Datei übernommen wird.

Diese entsprechend abspeichern (die Dateiendung scheint egal zu sein), also z.B. pk.txt, ca.txt und cz.txt und für den nächsten Schritt vorhalten.
Die Stellen, an denen sich Username und Password in der Datei befindet, habe ich oben rot markiert.

3. Schritt: Teltonika Router konfigurieren

Im Mobile-Router nun eine neue VPN-Verbindung entsprechend des unten gegebene Screenshots konfigurieren. Die drei Dateien in die zugehörigen Fehler hochladen.

Sofern keine Fehler unterlaufen sind oder die Komponenten bei Sophos oder Teltonika abgeändert wurden, sollte die VPN-Verbindung schnell zustande kommen und beide Netze jeweils gegenseitig erreichbar sein.

Sophos Rejected: RBL (cbl.abuseat.org)

Sophos Firewalls können zum Zeitpunkt dieses Postings (Oktober 2021) eingehenden E-Mail Verkehr ablehnen.

D.h. im Logfile erscheinen plötzlich viele Einträge, in denen ankommenden E-Mails wegen vermeinlichem Blacklist-Eintrag bei cbl.abuseat.org abgelehnt werden. Die manuelle Überprüfung der angezeigten Einträge ergeben bei allen Blacklist-Anbietern jedoch keine Auffälligkeiten, d.h. die es handelt sich um ein „falsches Ablehnen“ (false positives).

Ohne irgendeine Änderung an der Firewall-Konfiguration tritt dieser Fehler bei Kunden plötzlich am 12.10.21 auf. Die eingesetzten Firewall-Geräte sind zwei Sophos SG-135, als Failover-Cluster betrieben. Die installierte Firmware-Version ist 9.707-5.

Die Angelegenheit beeinträchtigt den Geschäftsbetrieb von Unternehmen massiv.

Der Grund dafür scheint bisher nicht klar, wird unter dem „Aktenzeichen“ NUTM-13047 dort untersucht.

https://community.sophos.com/utm-firewall/f/mail-protection-smtp-pop3-antispam-and-antivirus/128016/rbl-working-too-well

Es scheint, als habe es etwas mit den eingetragenen DNS-Servern zu tun.

Camping Seeburger See

Etwa 30 Minuten von Göttingen gelegener verhältnismäßig kleiner Campingplatz am Seeburger See. Die Lage ist idylisch und ruhig. Der Platz ist wirklich schön, als großer Rundweg mit davon abgehenden Nebenplätzen angelegt. Dazwischen stehen Mietwaggons oder Mietzelte.

Beim Einchecken gibt es gleich ungefragt einen Code für das WLAN, ausprobiert habe ich es nicht, da die Telekom-Ausleuchtung mit LTE hier noch ausreichend ist.

Es sind Kinder vorhanden, die sich anfreunden und miteinander spielen. Angrenzend ist ein toller Abenteuerspielplatz vorhanden, der rege genutzt wird.

Direkt nebenan ist das schön gestaltete Freibad mit Kinderbecken, Liegewiese, Umkleidekabinen und einem etwa 80 Meter langen Steg ins den See. Ein Kiosk mit erweitertem Angebot lädt zum Essen ein.

Der Seeburger See erscheint naturbelassen und ist idyllisch, es schwimmen Seerosen darauf und an den Ränder befindet sich viel Schilf. Ein Rundgang um den See umfasst rund 5 km.

Der Empfang ist nett, zeigt bei „unreservierter“ Anreise gleich die restlichen Plätze auf, von denen man sich dann nach einer Begehung den besten raussuchen kann. Die Stellplätze sind etwa 60-80qm groß, manche auch kleiner.

Der Campingplatz ist parzelliert, aber weitgehend offen gestaltet. Leider gibt es bei längeren Regenfällen ein großes Problem mit dem lehmigen Boden. Der Platz läuft schnell Gefahr, zu versumpfen. Etliche Stellplätze sind dann kaum bis nicht mehr nutzbar, da man mit den Reifen stecken bleibt. Der niederländische Betreiber hat uns hierüber nicht informiert – was ich allerdings erwarte, denn dieser Umstand kann eine erhebliche Einschränkung darstellen.

Es gibt eine Sanitäranlage, die nur mit Zugangschip zu betreten ist. Die Duschen sind einwandfrei, mit Brauseschlauch. Man wird mit KEINEN Duschmarken oder ähnlich gegängelt.

Teilweise gibt es eine Animation für Kinder.

In der Umgebung ist mindestens Duderstadt und Göttingen einen Besuch wert.

Campingplatz Affolderner See

http://www.campingplatz-affoldernersee.com/

Wir kamen gegen 17:45 Uhr Montags an. Telefonisch wurde uns am Tag zuvor zugesagt, dass einer Anreise nichts im Wege steht. Platz sei vorhanden.

Wir konnten vor Ort niemand Zuständigen antreffen, die Rezeption war geschlossen und auch auf die Klingel reagierte niemand.

Die Schranke vor dem Campingplatz war offen. Mangels Anweisungen oder Informationen haben wir den Platz jedoch nicht einfach befahren.

Hier vor Ort konnten wir jedoch außer sehr kleiner Platzparzellen (50-60qm), einem alten Spielplatz nicht viel Attraktives ausmachen, so dass wir schlicht weiterfuhren.

Wer es sehr ruhig mag, der wird hier sicherlich glücklich sein. Für eine Familie mit bewegungshungrigen Kindern ist der Platz eher nicht die erste Wahl.

Angesteuert haben wir den Platz ursprünglich wegen des „Award 2021“ auf Camping.info. Er hatte gute Bewertungen. Das mag sicherlich auch zutreffen, wir sind nur nicht in dieser Kategorie „Ruhe“ zu verorten.

Ermittlungsverfahren gegen Andreas Fendel und N. Fendel

Das Ermittlungsverfahren gegen den Beschuldigten Andreas Fendel ist gemäß § 170 Abs. 2 der Strafprozessordnung eingestellt worden, weil die Person, die Ihnen gegenüber als Andreas Fendel aufgetreten ist, nicht existent ist. Die hier aufgeführten Ermittlungen haben ergeben, dass der Personalausweis, welchen der Täter Ihnen im Rahmen der geführten Verkaufskorrespondenz übersandt hat, gefälscht ist. Ein Dokument mit der entsprechenden Ausweisnummer ist nicht vergeben worden und das Lichtbild und das Geburtsdatum stimmen auch nicht mit der Person überein, die im Bundesgebiet den entsprechenden Namen führt.

Das Ermittlungsverfahren gegen die Beschuldigte N. Fendel, welche als Kontoinhaberin des Kontos ermittelt werden konnte, auf welches Ihr Geld geflossen ist, ist ebenfalls gemäß § 170 Abs. 2 der Strafprozessordnung eingestellt worden, weil ihr die Täterschaft nicht nachgewiesen werden kann.

Die Beschuldigte hat bereits am 25.03.21 bei der Kriminalpolizei in H. Anzeige erstattet. Sie hat sich im genannten Verfahren unwiderlegbar dahingehend eingelassen, Ihrerseits Opfer von Betrügern geworden zu sein. Sie hat angegeben, durch die Annahme eines Jobangebots im Internet in die Betrugstaten verwickelt worden zu sein. Sie habe sich über eine Internetseite (www.te-finanzen.net) als „Investment-Treuhänderin“ beworben und habe als solche Zahlungen von vermeintlichen Kunden der Firma auf ihrem Privatkonto empfangen sollen. Sie sei dann von der Bank informiert worden, dass sie ihr Konto Betrügern zur Verfügung gestellt habe.

Das von der Beschuldigten geschilderte Geschehen entspricht einer Vielzahl von Fällen, in denen unbescholtene Bürger von Betrügern zur Herausgabe ihrer Kontodaten veranlasst werden. Die Gelder fließen sodann – wie wohl auch in ihrem Fall – auf Auslandskonten bzw. werden in Cryptowährungen umgewandelt.

Nach kriminalistischer Erfahrung haben Geschädigte keine realistische Chance ihre Geld zurückzuerhalten. Es empfiehlt sich beim Kauf und Verkauf über Internetforen stets wachsam zu sein.

Zivilrechtliche Ansprüche werden durch diesen Bescheid nicht berührt.

Camping Park Weiherhof

In der Pfalz, bei Seck, an zwei Weihern gelegener Campingplatz.

Riesige Zufahrt, etwa 200m lang, so groß wie manch kleiner Campingplatz.

Duschen funktionieren mit Duschkarten, die mit 5€ aufgeladen sind.

In den Toiletten finden sich Desinfektionsspender, die mutmaßlich jedoch nur Wasser enthalten.

Für den gebotenen Leistungsumfang vergleichsweise teuer. Spielplatz befindet sich auf einfachem Niveau für verwöhnte Großstädter wie uns, denen sonst im Umkreis von 1000m etliche Abenteurspielplätze zur Verfügung stehen.

Parzellierte Stellplätze, direkt angrenzend zu den Campingburgen der Dauercamper mit großen Hecken.

Uns wurde ein Stellplatz mit Seeblick angeboten und ein „normaler“, der jedoch eher den Charakter eines Sumpfes hatte. Wir entschieden uns für den teureren Seeblick.

Vodafone Netz gibt es hier praktisch in „homöopathischen Dosen“ – Internetverbindung war unbrauchbar, unter Umständen gerade mal Telefonieren möglich.

Resumee: Nein, dort werden wir bitte nicht wiedergeboren.

Campingplatz in Nauenburg, Hessen

WLAN gratis, wenn überhaupt Empfang und nicht überlastet.

Günstige Preise.

Kleinzoo mit sprechenden Papageien, nicht sprechenden Chamäleon, Hunden und Katzen in der Rezeption.

Auf dem Platz gibt es Hühner.

Zwei Sanitäranlagen. Waschraum nur mir Waschmaschine, Handwäsche nicht möglich.

Toiletten dunkel, aber Nachts geht das Licht dort, meist sauber. Duschen ausreichend groß, fester Duschkopf. Duschen nur von 6-23 Uhr erlaubt. Man soll die Waschräume nicht mit Straßenschuhen betreten. Gut, wer stets Badelatschen in der Hosentasche dabei hat.

Entleerung des mobilen Toiletten nicht – wie üblich – in einen Ausguss möglich, nur über einen Automaten mit Geldeinwurf. Man ist gut beraten Kleingeld mit sich zu führen. Auch wird die Kassette danach mit eigenem Toilettenzusatz zwangsbefüllt, Wahlmöglichkeit der Sorte besteht nicht.

Im unteren Bereich mobile Gäste, im oberen Dauercamper.

Unparzellierte Plätze, die in Plateaus unterschiedlicher Höhe in Rondells angelegt sind. So kommt ein Austausch zwischen den Campern schneller zustande. Lehmiger Boden, Wasser bleibt gerne an der Oberfläche. Zum Einschlagen der Zeltheringe sollte man schwereres Gerät dabei haben, denn der Untergrund ist steinig.

Betreiber Paar Odette und Sven sind jederzeit ansprechbar. Ebenfalls die Mitarbeiter.

Unten befindet sich Bachlauf mit Tretbecken. Saunafaß mit Feuer betrieben. Tischtennisplatte. Mini Fußballplatz.

Trampolin, Wippe, Klettergerüst machen die Kinder glücklich.

Einfaches Restaurant/Dönerbude vorhanden. Ein kleiner „Beachclub“. Bierzelt und Bierstand.

Es gibt eine zusätzliche Zeltwiese im unteren Bereich, befindet sich auf ebenem Terrain.

Keine Stechmücken entdeckt. Großer Pluspunkt!

Schlechte Telekom-Mobilfunk Ausleuchtung im Juli 2021, hier punktete Vodafone mit LTE.

Campingpark Hüttensee

Ein in der Lüneburger Heide gelegener Campingplatz bzw. Park, wie der Name schon sagt.

https://www.campingpark-huettensee.de/de/start/

Der Park verfolgt ein wirklich interessantes Konzept. Es sind ganz unterschiedliche Bereiche vorhanden: Campingparzellen unterschiedlicher Größen, mietbare Hütten, Stellplätze am See und eine unparzellierte Campingwiese – die bei unserem Aufenhalt eher den Charakter einer Festivalwiese hatte. Diese ist sinnvollerweise im Randbereich.

Während der parzellierten Bereich eher das Bild des Eigenheim mit Garten widerspiegelt ist der unparzellierte Bereich mehr von Communities mit buntem Treiben geprägt. Die unterschiedlichen Bereiche und Wiesen sind durch Wasserkanäle oder kleinen Angelteichen voneinander getrennt, was sehr idyllisch wirkt. Eingerahmt ist der Park durch Mischwald.

Mittendrin gibt es den künstlich angelegten Badesee mit feinem Sandstrand – macht Laune. Direkt anliegend ist ein Restaurant mit Blick auf den Badesee vorhanden. Ansprechend gemacht.

Umliegend gibt es viele Seen. Für Naturliebhaber gibt es hier sicher viel zu entdecken. Und die Ruhe ist herrlich.

Lediglich der in der Nähe befindliche Fallschirmspringer Flugplatz hat zumindest Sonntags für praktisch dauerhaften Fluglärm gesorgt, da die Maschine unentwegt Springer auf Höhe brachte. Wenigstens zwischen 13-15 Uhr war mal Ruhe.

Die Sanitären Anlagen befinden sich auf hohem Niveau. Die Duschen haben Brauseschläuche und auch die Toiletten waren sauber. Es gibt KEINE Duschmarken oder -automaten, was auf andereren Campingplätzen das Urlaubsfeeling trübt.
Die Geschirrspülen sind nur mit einem Kaltwasserhahn ausgestattet. An der Seite kann man sich an einem separaten Hahn warmes Wasser ziehen – was man aber erst später durch andere Camper erfährt. Schon schräg gemacht.

Es gab bei unserem Aufenthalt keine Animation oder Ähnliches. Es gibt eine Minigolf-Anlage, die frei nutzbar ist. Die Golfschläger dazu liegen in einer kleinen Hütte rum.

Ansonsten: Schlechte Telekom-Mobilfunk Ausleuchtung im Juli 2021.

WLAN konnte ich nicht orten.

Und Stechmücken sind – sicherlich den angrenzenden Seen und Wasserläufen geschuldet- vorhanden. Irgendeinen Tot stirbt man immer…

Campingplatz Rosenfelder Strand

Besucht im Juli 2021. Komforttechnisch erstklassiger Campingplatz. Freundliches Personal an der Rezeption.

Es gibt ausreichend Platz für wartende Fahrzeuge an der Einfahrt, was leider nicht überall so ist. Auch ist es möglich, Nachts anzukommen und vor der Tür auf Einlass zu warten.

Der Campingplatz ist klar strukturiert und parzelliert. Die „Straßen“ haben Namen.

Nicht überall gibt es ebenes Terrain, aber i.d.R. ist das noch ausgleichbar – solange man nicht mit dem Zelt unterwegs ist. Aber auch mit Zelt sind die Schräglagen noch akzeptabel.

Es ist ein schöner Abenteuerspielplatz in einem kleinen Wäldchen vorhanden, samt Bematschungsanlage zum Rumsuddeln mit dem Wasser. Tischtennisplatten konnte ich der Anzahl drei nach zählen. Ebenfalls vorhanden: Trampolins, Fußballplatz, Hüpfballon, Boule-Bahn und Spiele-Raum mit Billard, Dart, Kicker und Air-Hockey. Und… noch weitere Spielplätze.

Es steht ein Kompressor zum Aufpumpen von Fahrradreifen oder Booten zur Verfügung. Habe ich so auch noch nicht auf Campingplätzen gesehen.

Es gibt ein Restaurant auf dem Platz, das durchaus eine Besuch wert ist. Wir haben dort gut gegessen. Auch in 300m Entfernung gibt es ein paar solide Restaurants.

Es kann durchaus ziemlich windig sein, ein Windschutz im Gepäck kann vorteilhaft sein. Der Campingplatz ist direkt am Meer, leider ist der Stand jedoch ziemlich schmal und das Meer selbst mit vielen Steinen durchsetzt. Viele Badende haben Wasserschuhe an, was das „Betreten der Wasserfläche“ ziemlich erleichtert. Im Wasser schwomm in 200m Entfernung ein Trampolin im DLRG-bewachten Bereich.

Die Sanitären Anlagen waren stets in tadellosen Zustand und werden oft gereinigt. In den Toiletten stehen Desinfektionmittelspender bereit. Die Duschenkabinen sind hell, großzügig bemessen und es gibt Duschköpfe mit Brauseschlauch. Es gibt sogar zwei Höhen zum Aufhängen des Duschkopfes, für Erwachsene und für Kinder.
Bei derart hohem Niveau kann man bestenfalls bemängeln, dass keine Automatiktüren vorhanden sind.

Besucher mit bevorzugtes Blut für Stechmücken können hier entspannen. Ich konnte in sieben Tagen lediglich ein einziges Exemplar der Blutsauger erspähen. Und selbst Dieses flog desinteressiert von dannen.
Lediglich eine erhöhte Anzahl kleiner schwarzer Käfer konnte lästig werden – besonders kräftige Farben zog die Viecher an.

Mein persönliches Highlight auf dem Platz ist der „Animateur Tim“, der für sich alleine ein Aufenthalt wert ist. Er ist der fleischgewordene Alleinunterhalter, der zu jeder Situation einen stets maximal unpassenden Spruch zu Besten geben kann – bei „trockenster“ Miene. Wenn man kurz auf seinen Nachwuchs nicht aufpasst, dann liegt Animateur Tim mit Selbigem „sich raufend“ am Boden und man fragt sich, wer hier eigentlich wie alt ist. Herrlich.

Retrospektive betrachtet ist der Platz jedoch eher unpersönlich und trotz der vielen Angebote wirklich „aufregend“.

Leider wird in Zukunft das Thema „angeschwemmte Munition“ an den Ostsee-Küsten mehr an Gewicht gewinnen, der den Badespaß etwas trübt. Wir haben die Kinder instruiert, nach Möglichkeit keine Steine vom Strand zu sammeln und auch vermeintlichen Bernstein bitte liegen zu lassen, denn es könnte auch hochentzündliches Phosphor sein.
Hierüber wird – aus Gründen – wenig in der Region berichtet.