Campingplatz Rosenfelder Strand

Besucht im Juli 2021. Komforttechnisch erstklassiger Campingplatz. Freundliches Personal an der Rezeption.

Es gibt ausreichend Platz für wartende Fahrzeuge an der Einfahrt, was leider nicht überall so ist. Auch ist es möglich, Nachts anzukommen und vor der Tür auf Einlass zu warten.

Der Campingplatz ist klar strukturiert und parzelliert. Die „Straßen“ haben Namen.

Nicht überall gibt es ebenes Terrain, aber i.d.R. ist das noch ausgleichbar – solange man nicht mit dem Zelt unterwegs ist. Aber auch mit Zelt sind die Schräglagen noch akzeptabel.

Es ist ein schöner Abenteuerspielplatz in einem kleinen Wäldchen vorhanden, samt Bematschungsanlage zum Rumsuddeln mit dem Wasser. Tischtennisplatten konnte ich der Anzahl drei nach zählen. Ebenfalls vorhanden: Trampolins, Fußballplatz, Hüpfballon, Boule-Bahn und Spiele-Raum mit Billard, Dart, Kicker und Air-Hockey. Und… noch weitere Spielplätze.

Es steht ein Kompressor zum Aufpumpen von Fahrradreifen oder Booten zur Verfügung. Habe ich so auch noch nicht auf Campingplätzen gesehen.

Es gibt ein Restaurant auf dem Platz, das durchaus eine Besuch wert ist. Wir haben dort gut gegessen. Auch in 300m Entfernung gibt es ein paar solide Restaurants.

Es kann durchaus ziemlich windig sein, ein Windschutz im Gepäck kann vorteilhaft sein. Der Campingplatz ist direkt am Meer, leider ist der Stand jedoch ziemlich schmal und das Meer selbst mit vielen Steinen durchsetzt. Viele Badende haben Wasserschuhe an, was das „Betreten der Wasserfläche“ ziemlich erleichtert. Im Wasser schwomm in 200m Entfernung ein Trampolin im DLRG-bewachten Bereich.

Die Sanitären Anlagen waren stets in tadellosen Zustand und werden oft gereinigt. In den Toiletten stehen Desinfektionmittelspender bereit. Die Duschenkabinen sind hell, großzügig bemessen und es gibt Duschköpfe mit Brauseschlauch. Es gibt sogar zwei Höhen zum Aufhängen des Duschkopfes, für Erwachsene und für Kinder.
Bei derart hohem Niveau kann man bestenfalls bemängeln, dass keine Automatiktüren vorhanden sind.

Besucher mit bevorzugtes Blut für Stechmücken können hier entspannen. Ich konnte in sieben Tagen lediglich ein einziges Exemplar der Blutsauger erspähen. Und selbst Dieses flog desinteressiert von dannen.
Lediglich eine erhöhte Anzahl kleiner schwarzer Käfer konnte lästig werden – besonders kräftige Farben zog die Viecher an.

Mein persönliches Highlight auf dem Platz ist der „Animateur Tim“, der für sich alleine ein Aufenthalt wert ist. Er ist der fleischgewordene Alleinunterhalter, der zu jeder Situation einen stets maximal unpassenden Spruch zu Besten geben kann – bei „trockenster“ Miene. Wenn man kurz auf seinen Nachwuchs nicht aufpasst, dann liegt Animateur Tim mit Selbigem „sich raufend“ am Boden und man fragt sich, wer hier eigentlich wie alt ist. Herrlich.

Retrospektive betrachtet ist der Platz jedoch eher unpersönlich und trotz der vielen Angebote wirklich „aufregend“.

Leider wird in Zukunft das Thema „angeschwemmte Munition“ an den Ostsee-Küsten mehr an Gewicht gewinnen, der den Badespaß etwas trübt. Wir haben die Kinder instruiert, nach Möglichkeit keine Steine vom Strand zu sammeln und auch vermeintlichen Bernstein bitte liegen zu lassen, denn es könnte auch hochentzündliches Phosphor sein.
Hierüber wird – aus Gründen – wenig in der Region berichtet.

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